(Christlicher) Antisemitismus - Geschichte und Gegenwart

Veranstaltungs-Nr.: 25L1330099-03

Inhalt

Diese Fortbildungsveranstaltung hat das Ziel über Antisemitismusformen und antisemitische Stereotype (Geldwucher, Kindermord, Brunnenvergiftungen…) aufzuklären. Dabei liegt der Fokus besonders auf judenfeindlichen Erzählungen im Christentum (u.a. Bibel), christlicher Antisemitismus und der Antijudaismus Luthers und dessen Rezeption. Kontinuitäten antisemitischer Bilder (bis in Gegenwart) sollen verdeutlicht werden. Auch jüdische Perspektiven auf Antisemitismus soll dargelegt werden. Ansätze von Unterrichtsentwürfen zur Frage „Wie wird Schule ein Antisemitismus-sensibler Raum?“ sollen mit den Teilnehmenden erarbeitet werden.
Die Veranstaltung findet im Landeskirchenamt in Magdeburg (am Dom) im alten Bibliothekssaal statt. Der Magdeburger Dom beinhaltete zwei judenfeindliche Schmähplastiken (Synagoge und Ekklesia, „Judensau“), die durch ein Referat näher eingeordnet und deren Geschichte betrachtet, wie auch am originalen Ort erkundet werden.
Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Das Judentum und Antisemitosmusprävention in der Schule“. Dabei ist sie eingebettet in das Gesamtkonzept der Fortbildungsreihe, bei der über jüdische Geschichte und Kultur informiert, Antisemitismus in seiner Geschichte und Ausprägungsform betrachtet und besonders über antijüdische Schmähbilder in Sachsen-Anhalt nachgedacht wird. Dabei werden originale Orte jüdischer Kultur aber auch Schmähung besucht. Die einzelnen Veranstaltungen sind aufeinander abgestimmt, aber auch so geplant, dass sie auch einzeln besucht werden können.
Die Fortbildung findet in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt und ConAct Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch statt.

Allgemeine Informationen


Aktualisiert am 15.01.2026